Sophie Charlotte Tour

Unser Törn führt Sie auf dem Wasserweg zu einer Auswahl der bedeutendsten Schlösser in Brandenburg und Berlin. Erleben Sie Kultur im Perspektivwechsel. Denn der Reiz des Törns liegt nicht nur in den zahlreichen historischen Baudenkmälern, sondern auch in der Besichtigung der Städte Berlin und Potsdam vom Wasser aus. Bereits in Zehdenick beginnt die Reise mit dem Besuch des Havelschlosses.

Sophie Charlotte Tour (ca. 6 Tage)

Unser Törn führt Sie auf dem Wasserweg zu einer Auswahl der bedeutendsten Schlösser in Brandenburg und Berlin. Erleben Sie Kultur im Perspektivwechsel.
Denn der Reiz des Törns liegt nicht nur in den zahlreichen historischen Baudenkmälern, sondern auch in der Besichtigung der Städte Berlin und Potsdam vom Wasser aus.
Bereits in Zehdenick beginnt die Reise mit dem Besuch des Havelschlosses. Sie folgen dann der Route weiter über Schloss Oranienburg, Schloss Charlottenburg (Berlin) bis zur Potsdamer Weltkulturlandschaft u. a. mit dem berühmten Schloss Sanssouci.
Wenn sie es wünschen, organisieren wir für Sie gern Führungen durch die jeweiligen Schlösser und Parkanlagen.
Für diese Tour besteht Führerscheinpflicht.

Tag 1: Fahrzeit ca. 4 –5 Stunden, 4 Schleusen

Die Schlössertour beginnt zu Fuß in Zehdenick. Etwa zwei Minuten von der Marina entfernt befindet sich das Havelschloss, das bereits vor mehr als 800 Jahren als Burg auf der Havelinsel erstmals urkundlich erwähnt wurde. Bis heute ist von dieser Burg das Kellergewölbe aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Auf den Grundmauern der Burg wurde ein repräsentatives Renaissanceschloss errichtet, welches 2002/2003 vollständig rekonstruiert und mit Ferienwohnungen und einem Restaurant ausgestattet wurde.
Wieder an Bord führt Sie der Törn über den Vosskanal, Malzer Kanal und Oder-Havel-Kanal nach Lehnitz. Am Sportbootanleger unterhalb der Schleuse können Sie festmachen. Von hier spazieren Sie zu Fuß ca. 30 Minuten oder fahren mit dem Fahrrad ca.10 Minuten nach Oranienburg. Im Zentrum liegt das Schloss Oranienburg.
Während der Regierungszeit des brandenburgischen Kurfürstenpaares Friedrich Wilhem (1620 – 1688) und Louise Henriette von Oranien (1627 - 1667) entstand das Wasserschloss im Stil des niederländischen Barock. Es ist das älteste Barockschloss der Mark Brandenburg und bekam den Namen „die Oranienburg“, der später auch auf die Stadt übertragen wurde. Louise Henriettes Sohn ließ das Schloss umbauen und zur Vierflügelanlage erweitern. 1802 wurde es vom preußischen Staat verkauft und als Baumwollweberei, Schwefelsäurefabrik sowie als evangelisches Lehrerseminar genutzt.
Während der NS-Zeit war Schloss Oranienburg SS-Kaserne und später Kolonialpolizeischule. Von 1945 bis zur Wende wurde es nacheinander durch die Rote Armee, die Kasernierte Volkspolizei sowie die Grenztruppen der DDR genutzt. Ab 1990 zog die Stadt- verwaltung Oranienburg ins Schloss und seit der umfangreichen Sanierung befinden sich hier auch das Schlossmuseum der Stiftung Preußischen Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie das Kreismuseum Oberhavel.

Tag 2: Fahrzeit ca.4 – 5 Stunden, 1 Schleuse

Am nächsten Tag erreichen Sie über den Oder-Havel-Kanal den Tegeler See und dann die westliche Berliner Innenstadt mit dem Schloss Charlottenburg (öffentliche Anlegestelle 24 Stunden frei bei km 8,2).
Sophie Charlotte, Gattin des Kurfürsten Friedrich III., ließ sich Ende des 17. Jahrhunderts dieses Lustschloss auf dem Land errichten, welches nach dem frühen Tod der preußischen Königin in Schloss Charlottenburg umbenannt wurde. Die permanente Ausstellung umfasst barocke Paradekammern, das Porzellankabinett, eine Ahnengalerie und die Schlosskapelle. Des Weiteren sind im Gebäude das Museum für Vor- und Frühgeschichte, die Galerie der Romantik und die Gipsformerei untergebracht.

Tag 3: Fahrzeit ca. 4 Stunden

Abfahrt nach Südwesten in Richtung Potsdam. Nach ca. sieben Kilometern fließt die Spree in die Havel, auf der Sie die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Potsdamer Kulturlandschaft erreichen. Dazu zählen ebenso das noch in Berlin liegende romantische Lustschloss Friedrich Wilhelms II. auf der Südseite der Pfaueninsel und das Schloss Glienicke am östlichen Ufer des Jungfernsees. Mit etwas Glück finden Sie den Punkt auf dem Jungfernsee, von dem Sie einen herrlichen Blick sowohl auf das Lustschloss der Pfaueninsel als auch auf das Schloss Babelsberg am Tiefen See und das in südwestlicher Richtung am Heiligen See liegende Marmorpalais haben. An der Potsdamer Seite der Glienicker Brücke befindet sich eine öffentliche Anlegestelle, nur wenige Meter vom Schloss und Park Glienicke und in entgegen gesetzter Richtung vom Marmorpalais und dem Schloss Cecilien- hof entfernt.
Nach dem Passieren der geschichtsträchtigen Glienicker Brücke sehen Sie am östlichen Ufer des Tiefen Sees das Schloss und den Park Babelsberg. Leider hat man vom Wasser aus keinen Blick auf das Schloss Sanssouci und das nicht minder spektakuläre Neue Palais. Um dorthin zu gelangen, sollten Sie entweder in der Innenstadt in der Alten Fahrt an der dort geschaffenen öffentlichen Sportbootliegestelle oder an einem der kommerziellen Sportboothäfen an der westlichen Uferseite anlegen. Alle haben Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz. Nach Sanssouci bringen Sie die Straßenbahnlinien in Richtung Pirschheide und Schloss Charlottenhof vom Alten Markt aus.
Schloss Sanssouci (frz. sans souci = ohne Sorge) liegt im östlichen Teil des gleichnamigen Parks und ist eines der bekanntesten Hohenzollernschlösser Potsdams. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König Friedrich der Große Mitte des 18. Jahrhunderts ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Fast 100 Jahre später wurde unter Friedrich Wilhelm IV. Schloss Sanssouci durch Umbau und Verlängerung der zwei Seitenflügel erweitert.
Seit 1990 steht Sanssouci mit seinen Schlössern und dem weitläufigen Park als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Die Organisation begründet dies so: „Schloss und Park von Sanssouci, oft als „preußisches Versailles“ bezeichnet, sind eine Synthese der Kunstrichtungen des 18. Jahrhunderts in den Städten und Höfen Europas. Das Ensemble ist ein herausragendes Beispiel von Architekturschöpfungen und Landschaftsgestaltungen vor dem geistigen Hintergrund der monarchistischen Staatsidee.“

Tag 4: Fahrzeit ca. 3 – 4 Stunden

Zwar endet in Potsdam die Schlössertour, nicht aber Ihr Törn. Entlang der Potsdamer Seen können Sie weiterfahren und die Stadt Werder an der Havel besuchen. Sie ist europaweit bekannt für Ihr riesiges Obstanbaugebiet und das alljährliche Baumblütenfest.
Auf der Inselstadt gibt es nette Restaurants und auch bei den ortsansässigen Fischern werden Sie mit frischem Fisch aus der Havel verwöhnt. An der Marina vor der Insel können Sie übernachten. Hier werden Sie auf Wunsch vom Hafenmeister morgens mit frischen Brötchen versorgt.

Tag 5: Fahrzeit ca. 5 Stunden,1 Schleuse

Von Werder aus geht es weiter in Richtung Norden über die Havel und den Havelkanal. Nach dem Passieren der Schleuse Schön- walde fahren Sie weiter bis zum Lehnitzsee. Dort könne Sie vor Anker gehen oder an einer der Marinas übernachten.

Tag 6: Fahrzeit ca.5 Stunden, 4 Schleusen

Rückfahrt über die Oder-Havel-Waserstraße, den Malzer- und den Vosskanal nach Zehdenick.
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